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Die Glückstädter Heringsloggerei – So fing alles an

Die Tradition der Glückstädter Heringsloggerei reicht weit zurück: Heringe wurden von Glückstadt aus nicht erst nach Gründung der Glückstädter Heringsfischerei ab 1893 gefangen. Jährlich im Winter waren Sprott- und Heringsfang in der Unterelbe vielleicht kein lohnendes, aber doch ein wichtiges Zusatzgeschäft für die Hochsee- und Elbfischer. Zum Beispiel im Winter 1891/92 beteiligten sich 141 Hochsee- und 36 Elbfischer an der Jagd auf den kleinen Fisch. Sie fingen von November bis April gut 300.000 Körbe.

Auf See geschlachtet und gesalzen, diente er zunächst als Arme-Leute-Essen. Erst mit der Zeit entwickelte er sich zu einer kulinarischen Spezialität, die heute in keinem Glückstädter Restaurant auf der Speisekarte fehlt.

Seit dem Ende der Glückstädter Heringsfischerei im Jahr 1976 wird der Fisch überwiegend aus Dänemark und Norwegen importiert. Auch wenn der Matjes nicht mehr von eigenen Loggern gefangen und in der alten Heringsfischerei hergestellt wird, lebt die Tradition weiter. Der Original Glückstädter Matjes wird auch heute noch in Glückstadt von zwei Matjesproduzenten, Plotz Spezialitäten und Raumann Matjes, von Hand verarbeitet und nach altbewährtem Rezept zubereitet.

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Heringsfässer gestapelt
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Kehlen auf See
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Packerin legt Spiegel
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