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Fischerei auf See

Einige Jahre später begann die Loggerfischerei, die älteste Form von Massenfischerei. Bei der Loggerfischerei fanden als Besonderheit die ersten Arbeitsschritte bereits auf See statt. Der Hering wurde in Treibnetzen nachts gefangen und am folgenden Tag gekehlt und gesalzen. Es entstand ein lagerfähiges Produkt von hoher Qualität, das an Land weiterverarbeitet werden konnte.

Parallel zur Heringsfischerei entwickelte sich die Hochseefischerei mit dem Frischfischfang. Allerdings wurde bis in die sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts aufgrund der geringen Lagerfähigkeit nur wenig Frischfisch konsumiert.

Die Nachfrage nach Fischprodukten hat sich in den letzten Jahren stetig gewandelt, sodass heute einige Fischarten nicht mehr so häufig gefischt werden dürfen. Gegenwärtig sind der Dorsch bzw. Kabeljau, Seelachs und Schellfisch in der Fangquote stark beschränkt. Andere Fischbestände wie Hering, Makrele, Scholle und Seezunge befinden sich in relativ guter Verfassung.(Quelle: EU Fischfangquote 2014)