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Pöddern – Aalangeln mit Tradition

 

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Aal
Die Norddeutschen lieben das Angeln, besonders der Aal ist hierzulande ein beliebtes Fangobjekt. Diesen erwischt man mit einer ganz traditionellen Methode, dem sogenannten Pöddern. Seine Wurzeln hat diese Technik in Ostfriesland, angewendet wird sie heutzutage aber vor allem auf großen Fließgewässern wie der Elbe und auch kleinerer, auch tideunabhängiger Fließgewässer.

 

Nachts und in der Abenddämmerung sind die Erfolgschancen am größten. Es wird nur eine Stange von 2 bis 3 Metern Länge und eine kräftige Wollschnur benötigt. An dieser werden mit einer Stopfnadel 20-30 Würmer befestigt und zu einem faustgroßen Bündel (dem Pödder) zusammengeschnürt. Der starke Geruch unter Wasser lockt die Aale an. Mit den feinen Zähnen verbeißen sie. Bei einem Biss wird das Bündel ruckartig aus dem Wasser gehoben und so schnell es geht eingeholt. Sobald die Aale aus dem Wasser kommen, lassen sie los und schütteln sich ab.