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Elbfische – eine artenreiche Population

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Fischkollektion
Die Elbe ist europaweit mit rund 100 Arten der fischreichste Fluss. Eine Besonderheit ist der Einfluss der Gezeitenströme, zwei Mal täglich steigt im Gebiet der Unterelbe der Tidenhub um mehrere Meter an und bringt zur Flut Meerwasser in das Gebiet und vermischt sich zum sog. Brackwasser (Gemisch aus Süß- und Salzwasser). Zwischen Cuxhaven und Geesthacht leben je nach Salzgehalt daher viele Meeres- und Süßwasserarten, davon sind etwa 39 Meeres-, 18 Brackwasser- und 44 Süßwasserarten. Die zunehmend verbesserte Wasserqualität und auch der unbegradigte Charakter des Flusses sind nur zwei der vielen Gründe für den Artenreichtum. Vor allem die vielen unterschiedlichen Lebensräume begünstigen die heterogene Ansiedlung.

Klassische einheimische Fische sind der Aal, Hecht, Brassen, Flussbarsch und der Zander. Waren in den vergangenen Jahren einige Arten auf die Nebenflüsse ausgewichen, zählen jetzt auch wieder Finte, Nordseeschnäpel, Stint, Flunder, Zährte, Fluss- und Meerneunauge, Lachs, Meerforelle, Wels, Barbe und Karpfen zu den heimischen Arten. In geringer Anzahl finden sich auch exotische Fischarten im Fluss: Silberkarpfen, Graskarpfen, Marmorkarpfen, Sibirischer Stör, Weißer Stör, Sterlet, Zwergwels, Blaubandbärbling, Peledmaräne und Bachsaibling. Viele dieser eingeführten Fischarten stammen noch aus Besatz-Versuchen.